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25 Jahre Kräuterwiese)
Wer uns fragt, kriegt gern und reichlich Antwort!

Die schönste Zeit des Jahres liegt vor uns und es gilt sich vorzubereiten. Der erste Schritt ist der Wichtigste und deshalb an dieser Stelle einige häufig gestellte Fragen und ihre Antworten, zur „Weide im Frühjahr“.

FRAGE
Weil ich meine Weide neu bearbeiten möchte (1,5 ha) möchte ich gerne wissen, was ich mengenmäßig dafür an Saatgut brauche und welches Saatgut Sie empfehlen. Auch wolte ich Ihnen eine Erdprobe schicken. Wieviel brauchen Sie davon? Reicht ein Teelöfel voll oder muss es mehr sein?

ANTWORT
Eine Bodenanalyse können Sie nur bei der LUFA in Auftrag geben, die Adresse erfahren Sie unter www.lufa.de.
Bei der Saatgutmenge kommt es darauf an ob Sie nachsäen möchten oder neu anlegen. Bei einer Nachsaat ist dann der Zustand der Wiese ausschlaggebend für die Saatart und Menge. Gerne helfen wir Ihnen weiter wenn Sie uns nähere Informationen über Art und Beschaffenheit der zu bearbeitenden Fläche geben.

FRAGE
Ich möchte nur nachsäen, weil ich nur fräsen möchte.
Zum Düngen sei noch nachgefragt, ich streue im Frühjahr immer Kalksticktoff, ist das in ordnung, oder muß es was anderes sein?

ANTWORT
Zum Nachsäen einer Fläche ohne Umbruch benötigen Sie bei Maschinensaat 25 kg je ha und bei Aussaat mit dem Schleuderstreuer oder von Hand gestreut, 50 - 60 kg je ha.

Bei einer Neuansaat, nach dem Fräsen oder Pflügen, benötigen Sie 40 kg je ha bei Maschinensaat oder 75 kg bei Handaussaat.

Kalkstickstoff ist nicht als Alleindünger zu verwenden, es muß dann immer Thomasphosphatkali (ca 250 kg je ha) zusätzlich gedüngt werden. Wenn Sie ein für Pferde akzeptables Ergebnis erzielen möchten, hat der Kalkstickstoff keine parasitäre Wirkung.

Wenn Kalkstickstoff seine volle Wirkung gegen Parasiten und nicht gewollte Kräuter haben soll, muss 400 kg je ha ausgebracht werden. Dieses lässt dann aber keine Beweidung durch Pferde mehr zu.
Besser können sie Ihre Wiese durch einen Volldünger wie den „Spezialdünger für Pferdeweiden“ ca. 150 kg je ha, aus unserem Hause oder einem handelsüblichen ( 12-12-17-2 ) ca 200 kg je ha ernähren.

FRAGE
Ich würde gerne Ihren Dünger verwenden und möchte dazu wissen, nach welcher Zeitspanne ab Ausbringung, die Pferde wieder auf die gedüngte Koppel dürfen.

ANTWORT
Sowohl Handelsdünger als auch Spritzmittel haben eine Wartezeit von 28 Tagen.
Der Boden benötigt dauerhaft eine Mindesttemperatur von 11 Grad, bevor man den Dünger ausbringen kann, da sonst große Auswaschverluste entstehen.

FRAGE
Ich interessiere mich für Ihren Dünger Standard Plus, bzw. Mikro-Dünger und habe hierzu noch 3 Fragen.
Zum Einen würde mich interessieren, ob mit diesem Dünger jährlich gedüngt werden sollte und wenn nicht, wann sollte es wiederholt werden.
Und zum Anderen, wie lange dürfen die Pferde nach dem Düngen nicht auf die Pferdeweide gelassen werden.
Und welcher der beiden Dünger eignet sich besser für einen Sandboden?

ANTWORT
den Mikro-Dünger setzt man alle 2-3 Jahre ein, um einen pflanzenverfügbaren Anteil an Mikronährstoffen im Boden zu haben. Alle 3 Jahre bei schweren Böden und alle 2 Jahre bei leichten, leicht durchlässigen Böden. Bei den beschriebenen Sandböden, also am besten alle 2 Jahre.
Die Karrenzzeit beträgt bei allen Düngern 28 Tage.
Für alle Böden ist eine Düngung mit allen Spezial-Düngern möglich, um einen pferdegerechten Aufwuchs zu erzielen.
Die Regelaufwandmenge bei allen Spezialdüngern beträgt ohne Boden-untersuchung 150 kg je ha.


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